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Der richtige Dreh

verfasst am 13.12.2008

Das zweite gekaufte Spiel der von Nintendo veröffentlichten Art Style-Reihe: Rotohex.

Wie der kryptische Name andeutet geht's um schnelles und vor allem auch sinnvolles Rotieren von hexagonalen Feldern*. Dadurch können die einzelnen Dreiecke der Sechsecke vertauscht werden und sobald alle die gleiche Farbe haben, verschwindet es.

Klingt kompliziert und spielt sich auch so. Jedenfalls die ersten Runden. Nach und nach entwickelt man aber die nötigen Taktiken um einfärbige Sechsecke zusammenzubasteln und sieht auch die dafür notwendigen Gruppen und Grüppchen besser. Die beiden Spezialsteine (a) umfärben und (b) Loch können nach einigen Spielen auch bereits zeitlich und positionstechnisch gut genützt werden.

Hinter Rotohex verbirgt sich zwar jetzt kein Tetris-Killer, weiß aber genauso zu motivieren und man startet es - eh nur für eine kleine Runde - schlussendlich häufiger, als einem lieb ist.

* irgendwie musste ich da sofort an das denken.

Hello! Ist anybody here?

verfasst am 07.12.2008

Disaster: Day of Crisis - ein Spiel wie ein 08/15-Actionfilm. Laut, schnell, unrealistisch, seicht und vor allem auch mit einer Geschichte, die wilder nicht sein könnte.

Wie sieht's spielerisch aus? Von einem gerade ausbrechenden Vulkan runter laufen, einem Tsunami mit dem Auto davon rauschen, alles kein Problem. Echt. Aufgeteilt in 10 bis 15 Minuten dauernde Spielhappen, ist Disaster kurzweilige Unterhaltung, bei der man zwar das Hirn hinsichtlich Story definitiv ausschalten muss, jedoch das Spielen selbst sehr unterhaltsam und vor allem auch abwechslungsreich ist. Sicher, das ewige "Hello! Is anybody here?" nervt mit der Zeit, aber man könnte ja die überall herumliegenden Verletzten auch ignorieren, nicht?

Grafisch wechselt Disaster zwischen Wow und Wäh, andererseits hinterlassen bei mir die Wows deutlich mehr Eindruck

Durch bin ich mit dem Spiel noch nicht, aber dem Ende gefühlsmäßig schon durchaus nah; ein-zwei Story-Wendungen wahrscheinlich noch, vielleicht sogar noch eine weitere Katastrophe, wer weiß, mir ist's aber ehrlich gesagt auch mehr als egal, zählt doch bei Disaster mMn vielmehr das Spielen als die Story und spielerisch ist's ja wirklich durchaus lustig. Zumindest probiert haben sollte es jeder Wii-Spieler mal.

Neulinge

verfasst am 22.11.2008

Hach, wie schön ist's, Wii-Neulinge mit dem allseits bekannten Wii-Sports in die Welt der Videogames zu locken. Manch einer ist überrascht, wie viel Spaß man mit dem Computerspielzeux doch haben kann, andere zeigen gar ein natürliches Verständnis für sowohl die Bedienung des Spiels, als auch für die Konsole - was ja jetzt der Wii wirklich zwei verschiedene Welten sein können - und navigieren ratz-fatz durch die verschiedenen Menüs und Einstellungen, als ob sie nie was anderes gemacht haben.
Besonders schön ist es, wenn jemand, den man den B-Knopf mit "drücke mit dem Zeigefinger" beschreibt, nicht nachsieht, ob eben dort ein Knopf ist, sondern vielmehr den angesprochenen Finger wegstreckt um dieses näher betrachten zu können. Herrlich.

Visual Overload

verfasst am 21.11.2008

Ja, der Titel ist irgendwie uncool. Geometrie? Hört sich nicht nach Spaß an. Trent Reznor liebt die Geomentry Wars-Serie. Na, schon cooler? Wurscht. Geomentry Wars: Galaxies ist mMn eines der besten und auch eines der schönsten Wii-Spiele bis dato.

Das Spielprinzip ist simpel: schieß alles ab, was sich bewegt und berühre keine Gegner. Gespielt werden sollte mit einem Classic-Controller, ein Analogstick für die Bewegung, einer für's schießen. Einfach, oder?

Eher oder, denn Geometry Wars hat's wirklich in sich. In jedem der mehr als 60 Levels werden die Rädchen der Spielmechanik ein kleines bisschen anders gestellt und so sehr unterschiedliche Herausforderungen geschaffen, wobei das oben erwähnte Prinzip erhalten bleibt: abschießen und ausweichen.

Miefwurz, Miefwurz, Miefwurz

verfasst am 17.11.2008

War der erste Boss bei Wario Land - The Shake Dimension noch leicht, der zweite ok, der dritte durchaus schon ein härtere Nuss, so ist der vierte Boss - der titelgebende Miefwurz - durchaus als zach zu bezeichnen. Erst nach x Versuchen kommt man drauf, dass man Kanonen schütteln kann! Dies ist insofern wichtig, bringt es einem nicht nur den einen oder anderen Knoblauch, sondern auch neues Wurfmaterial.
Der Rest war dann nach zwei weiteren Versuchen geschafft.

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Benjamin Wimmer, Wien, 2007-2026